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Babyschlaf

Mein Baby schläft nicht: Ursachen & Tipps

Viele frisch gebackene Eltern kennen es: Das Baby findet nachts einfach keine Ruhe und wacht in regelmäßigen Abständen auf. Viele Mütter stillen in diesen Fällen ihre Babys, um sie wieder zum Einschlafen zu bringen und hinterfragen nicht, weshalb das Kind überhaupt aufgewacht ist. Dabei gibt es verschiedene Gründe, die dazu führen, dass das Kind nachts munter wird.

Warum Babys nachts ständig aufwachen

Zahnungsschmerzen

In der Regel bilden sich die Zähne zwischen dem 6. und 12. Lebensmonat, wobei die Zahnung in einigen Fällen auch schon ab dem vierten Monat eintreten kann. Folgen können starke Schmerzen sein, die dein Baby nachts aus dem Schlaf reißen. Achte auf Anzeichen bei deinem Baby: steckt sich dein Baby den Finger in den Mund? Hat es gerötete Bäckchen? Womöglich eine höhere Körpertemperatur? Oder ist es anhänglich und weinerlich? – All dies können Symptome für das Durchbrechen der ersten Zähnchen sein!

Motorische Entwicklung des Babys

Kind entwickelt zwischen dem 6. und 12. Lebensmonat enorm viele motorische Fähigkeiten. Dazu zählen oftmals das Sitzen, Krabbeln, Aufstehen und die ersten Schritte. Diese motorischen Lernschritte werden nachts im Schlaf verarbeitet, geübt und gefestigt, was wiederum zu nächtlicher Unruhe oder Wachphasen führen kann.

Was Eltern tun können, damit das Baby nachts länger schläft

Unter Berücksichtigung einiger Tipps kannst du deinem Baby helfen, nachts wieder länger zu schlafen. Intensive körperliche Nähe und Einschlafstillen können einen erholsamen Schlaf signifikant begünstigen.

Einschlafstillen

Wenn sich das Kind in einem Wachstumsschub innerhalb der ersten 12 Monate befindet, benötigt es mehr Nahrung als gewöhnlich. Durch häufiges Stillen wird die Milchproduktion der Mutter angekurbelt und das Baby kann gesättigt werden. Da die Wachstumshormone vor allem im Schlaf ausgeschüttet werden, brauchen Säuglinge in den ersten 12 Lebensmonaten auch stets nachts bei Bedarf Nahrung. Das kindliche Gehirn wächst in dieser Zeit um mehr als das Doppelte und ist rund um die Uhr auf Kalorien angewiesen.

Körperliche Nähe der Eltern beim „Fremdeln“

Die Achtmonatsangst ist eine gesunde und völlig natürliche Phase der emotionalen Entwicklung des Kindes. In dieser Zeit, etwa zwischen dem 4. und 8. Lebensmonat, zeigt das Kind teils große Angst an fremden Personen und unbekannten Orten.

Das Baby sucht vermehrt den Schutz und die Zuwendung durch seine primären Bindungspersonen. Dies führt dazu, dass es bei nächtlichem Wachwerden, sowohl Sicherheit als auch Geborgenheit benötigt, um entspannt weiterschlafen zu können.

Homöopathische Arzneimittel

Bei Zahnungsschmerzen ist es wichtig, gute Hilfsmittel im Haus zu haben. Ohne die nötige Ablenkung tagsüber verstärken sich die Symptome meist im Liegen. Osanit® und Osa® stellen hierfür den perfekten Begleiter dar. Die kindgerechten Zahnungskügelchen oder -gele helfen dabei die Schmerzen deines Babys sanft zu lindern. – Somit steht einem ruhigen Schlaf nichts mehr im Wege.

Verfasser

Stephanie Klausmann, Schlafberaterin
Kontakt: info@stephanie-klausmann.de

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