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pathie

Homöopathie bei Kindern

Homöopathie ist eine Regulationsmedizin, daher können vor allem bei kleinen Kindern die körpereigenen Kräfte auf natürliche Weise durch winzige Stimuli aktiviert werden.

Babys sprechen gut auf Homöopathie an!

Ihre Selbstheilungsfähigkeiten sind durch das sich entwickelnde Immunsystem geprägt. Immer mehr Eltern wollen viel dafür tun, diese wunderbaren Selbstheilungskräfte ihres Kindes zu unterstützen, zu stärken und zu bewahren.

Vater sitzt hinter Mutter, die ihr Baby im Arm hält und liebkost

Was ist Homöopathie?

Der Begriff Homöopathie setzt sich aus zwei griechischen Wörtern zusammen„homoion“ für ähnlich und „pathos“ für Leiden. Den alten medizinischen Grundsatz, dass Ähnliches mit Ähnlichem geheilt werden kann und soll, hat Samuel Hahnemann vor über 200 Jahren neu entdeckt.

Homöopathie hilft dem Körper, sich selbst von den Beschwerden zu befreien. Die Homöopathie bekämpft nicht, sie stimuliert. Sie motiviert den Organismus, die Regulation selbst in die Hand zu nehmen und nutzt dazu Informationsimpulse.

Das Prinzip: Statt ein Mittel einzusetzen, das der Erkrankung entgegenwirkt, will die Homöopathie Heilreize auslösen, die dem Körper erlauben, selbst gegen die Krankheit vorzugehen. Ein Wirkstoff, der bei Gesunden bestimmte krankhafte Erscheinungen erzeugt, heilt in einer festgelegten Dosierung denjenigen, der sich mit eben diesen Beschwerden plagt. In der Herstellung werden die Wirkstoffe so lange verrieben und verschüttelt, bis der krank machende Reiz in einen heilenden Reiz umschlägt.

Durch die Gabe eines der Krankheit ähnlichen Arzneimittels werden die Symptome der Erkrankung zunächst verstärkt, es kommt zu einer so genannten Erstverschlimmerung oder Heilreaktion. Heilreaktionen gelten als Zeichen für die richtige Wahl des Mittels und signalisieren den Beginn der Heilung. Die meisten Heilreaktionen sind so gering, dass sie gar nicht bemerkt werden.

Der Verdünnungsfaktor spielt eine entscheidende Rolle in der Homöopathie. Chemiker beobachteten, dass auch stark verdünnte Ausgangslösungen ihre Informationen weitergeben, da sich Moleküle aneinanderheften, je höher die Verdünnung wird.

Was sind Komplexmittel?

Die klassische Homöopathie ermittelt das richtige Mittel anhand vieler unterschiedlicher Kriterien, die auf den Patienten zutreffen, z.B. dem Erscheinungsbild, in dem die Leiden aufkommen etc.

Diese Methode ist allerdings sehr zeitintensiv. Aus diesem Grund wurden für bestimmte Krankheitsgebiete fertige Wirkstoffkombinationen geschaffen, die so genannten Komplexmittel. Damit ist es möglich beim Thema „Zahnen“ das passende Komplexmittel zu nehmen, ohne alle Symptome einzeln zu behandeln.

Klassische Homöopathen lehnen Komplexmittel oft ab, da sie der ursprünglichen Idee von Homöopathie widersprechen. Da jedoch tatsächlich Erfolge durch Komplexmittel zu verzeichnen sind, haben diese vor allem für die Selbstmedikation ihre Berechtigung. Die Wirkung erfolgt in dem Fall eher durch breite Streuung einzelner Mittel als durch gezieltes Behandeln.

  • Potenzen in Komplexmitteln

    In Komplexmitteln kommen oft niedrige Potenzen zum Einsatz. Dies hat den Hintergrund, dass Mischungen mehrerer Einzelmittel in niedrigen Potenzierungen besser funktionieren und diese fast wie in der Kräuter-Heilkunde wirken, die sich über Jahrhunderte bewährt hat.

  • Die richtige Mischung

    Falls Sie nicht ohnehin ein Komplexmittel durch einen Homöopathen verschrieben bekommen haben, so kann die Apotheke weiterhelfen. Dort gibt es mittlerweile für viele Krankheiten fertige Mischungen in den passenden Potenzen, die zur Linderung von Beschwerden beitragen können.

Homöopathische Hilfe bei Zahnungsbeschwerden

Homöopathische Mischpräparate (=Komplexmittel) können bei Zahnungsbeschwerden besonders hilfreich sein. Sie sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

Globuli (Kügelchen) zergehen im Mund und lindern durch die bewährte Kombination der natürlichen Wirkstoffe die Beschwerden. Wichtig dabei ist, dass die homöopathische Verdünnung nicht auf die sonst üblichen Saccharose-Kügelchen aufgebracht ist, da Saccharose Karies verursachen kann. Gut geeignet ist Xylit – viele kennen es aus „zahnfreundlichen“ Bonbons und Kaugummis. Xylit ist ein natürlicher Zuckeraustauschstoff, der aus Pflanzenmaterial gewonnen wird, nahezu die gleiche Süßkraft wie Haushaltszucker hat und karieshemmend wirkt.

Mutter liegt neben Kind

Beim Zahnen haben sich folgende homöopathische Wirkstoffe am besten bewährt:

Anwendung homöopathischer Streukügelchen bei Babys

Die homöopathischen Streukügelchen sollen auf der Zunge des Kindes zergehen.  Hier hat sich folgende Vorgehensweise bewährt: die homöopathischen Kügelchen mit dem sauberen Finger in die Backentasche schieben und am besten zwischen unterer Zahnleiste und Wangenschleimhaut platzieren.

15 bis 20 Minuten vor und nach der Einnahme soll das Kind möglichst nichts zu essen oder zu trinken bekommen.

Baby mit Häschenmütze und Teddy schläft ruhig auf Kunstfell

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